Angloamerikanische Abschlüsse wie der des Bachelors und Masters auf die deutsche, bzw. europäische Hochschullandschaft auszuweiten, hieß vor einigen Jahren dem bildungspolitischen Fortschritt nicht entgegen zu stehen, alte Strukturen aufzubrechen und wettbewerbsbetrachtend gegenüber anderen Nationen aufzuholen. Heute sind die kurzen wilden Jahre
des Kampfes der Studierenden gegen den verschulten Bachelor beendet und
Entspannung macht sich großflächig breit. Studien der Hochschulen
zeigen, dass immer weniger Studenten ihr Studium abbrechen, verglichen
mit den bisherigen Studiengängen mit Diplom und Staatsexamina. Doch ist dies wirklich ein Grund zum Jubeln, nur weil sich der Gedanke aufdrängt?